Allgemeine Geschäftsbedingungen Advival
Präambel:
Herr Patrick Pietzsch betreibt zu gewerblichen Zwecken das Einzelunternehmen Advival (nachfolgend Anbieter genannt) und bietet seinen Vertragspartnern (nachfolgend
Kunden und/oder Gruppenteilnehmer genannt)
Outdoor-Kurse, sogenannte Survival-Trainings, an.
§ 1. Geltung
Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen
gelten für die gesamten Geschäftsbeziehungen zwischen dem Anbieter, dem Kunden
und den in den Vertrag einbezogenen Gruppenteilnehmern und das unabhängig von
der Buchungsart. Alle Leistungen, die vom Anbieter für den Kunden und
Gruppenteilnehmern erbracht werden, erfolgen ausschließlich auf der Grundlage
der nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Alle Vereinbarungen, die
zwischen Anbieter und dem Kunden im Zusammenhang mit den Verträgen getroffen
werden, sind in den AGB und dem Vertrag schriftlich niedergelegt. Die
Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind auf der Rückseite des jeweiligen
Vertragsdokuments in Papierform und auf der Webseite https://www.advival.de
unter dem Reiter AGB enthalten. Bei der Buchung über das Online-Angebot des
Anbieters erkennt der Kunde durch Anklicken des Buttons „Anerkennung AGB“ an,
die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Kenntnis genommen und als Vertragsbestandteil
anerkannt zu haben. Bei Buchung in Papierform bestätigt der Kunde den
expliziten Hinweis auf Anerkennung und Einbeziehung der AGB durch seine
Unterschrift.
Begriffserklärung: Der Begriff „Anbieter“ erfasst
Herrn Patrick Pietzsch, von ihm Bevollmächtigte und seine Erfüllungsgehilfen.
Der Begriff Kunde erfasst den Vertragspartner einer Buchung, auch Gruppenbucher
oder Gruppenteilnehmer genannt. Der Begriff „Gruppenteilnehmern“
bezeichnet die Gruppe von Kunden einer Gruppenbuchung, die gleichzeitig
Teilnehmer der Kurse und Vertragspartner sind. Als „Gruppenbucher“ wird
eine Person, oder eine Geschäftseinheit bezeichnet, die eine Gruppenbuchung
vornimmt und als Vertreter für alle Kunden/ Teilnehmer in der Gruppenbuchung
fungiert und die selbst Kunde und Gruppenteilnehmer sein kann.
Funktion des Gruppenbuchers:
Der Gruppenbucher trägt die Verantwortung für die
Gruppenbuchung und er akzeptiert diese Geschäftsbedingungen für
Gruppenbuchungen als Vertreter im Namen aller in der Gruppenbuchung
aufgeführten Personen. Der Gruppenbucher trägt die Verantwortung dafür, sämtliche
die Gruppenbuchung betreffende Kommunikation/Korrespondenz (einschließlich
Änderungen, Ergänzungen und Stornierungen) vom Anbieter zu empfangen und an
alle in der Gruppenbuchung genannten Personen weiterzugeben.
Indem er eine Gruppenbuchung tätigt, stimmt der
Gruppenbucher zu und bestätigt, Bevollmächtigter der von ihm aufgeführten
Gruppenteilnehmer zu sein und dass er die Zustimmung sämtlicher, von ihm
aufgeführter Personen hat, deren personenbezogenen Daten zu übermitteln sowie
Rückerstattungen und gegebenenfalls Entschädigungen, die im Rahmen der
Gruppenbuchung ggf. erfolgen, zu erhalten.
Der Gruppenbucher stimmt außerdem zu und bestätigt,
dass sämtliche anderen Personen der Gruppenbuchung nachträgliche Änderungen an
dieser vornehmen können, die erforderlichen Datensicherheits- und
Datenschutzfragen beantwortet und bestätigt wurden und dass sie die
Einwilligung des Gruppenbuchers haben, solche Änderungen vorzunehmen. Sofern der
Anbieter im Hinblick auf die Antworten zu seinen Datenschutzfragen angemessen
und gutgläubig handelt, haften er nicht für solche Änderungen, wenn diese ohne
sein Wissen, dass der Gruppenbucher seine Einwilligung nicht erteilt hatte,
vorgenommen worden sind.
§ 2.
Vertragsabschluss
Das Angebot für einen Vertragsabschluss
geht vom Kunden/ Gruppenbucher aus. Die Buchung als verbindliches Angebot setzt
die Auswahl des Kurses, des konkreten Leistungszeitraumes, die Teilnehmer, die
Teilnehmerzahl und die ausdrückliche Anerkennung der Kenntnis und Geltung der
gegenständlichen Allgemeinen Geschäftsbedingungen voraus. Buchungen können
schriftlich durch Übersendung oder Übergabe des vom Anbieter überlassenen
Formulars oder über die Online-Präsenz des Anbieters https://www.advival.de
getätigt werden. Das Angebot gilt bei Nutzung des
Online-Angebots dann als abgegeben, wenn der Kunde/ Gruppenbucher nach Auswahl
des Kurses (Leistungsart), des Leistungszeitraumes, der Teilnehmerzahl, Angabe
der Teilnehmer sowie Anerkennung der Kenntnis und Geltung der AGB des Anbieters den
sog. „Buchen-Button“ oder „verbindliche Anfrage-Button“ bzw. die entsprechend §
312j Abs. 3 BGB eindeutig beschriftete Schaltfläche angeklickt hat. Der Vertrag
gilt grundsätzlich erst mit der Übersendung einer ausdrücklichen
Buchungsbestätigung des Anbieters online oder in Papierform als geschlossen.
Abweichend von der Einzelbuchung sendet
der Anbieter bei Gruppenbuchungen dem Gruppenbucher zunächst eine
Gruppenteilnehmerliste per E-Mail, sobald das Angebot des Gruppenbuchers
eingegangen ist. Der Gruppenbucher muss die Teilnehmerliste mit Namen, Nachnamen,
Geburtsdatum und Anschrift jedes Gruppenteilnehmers versehen, den jeweiligen
Gruppenteilnehmer unterschreiben und dem Anbieter unverzüglich zukommen lassen.
Mit seiner
Unterschrift erkennt der Gruppenteilnehmer hinter dem dort enthaltenen Hinweis
an, Vertragspartner des Anbieters zu werden, die Allgemeinen
Geschäftsbedingungen des Anbieters unter https://www.advival.de/agb/ zur
Kenntnis genommen und als Vertragsbestandteil anerkannt zu haben. Nach
Vorliegen der vollständig ausgefüllten und unterschriebenen
Gruppenteilnehmerliste übersendet der Anbieter dem Gruppenbucher eine
Buchungsbestätigung.
Der Vertrag
kommt zustande mit:
Advival
Patrick
Pietzsch
Wiesenstraße
18
03238
Finsterwalde
Mobil: 0160/
968 274 99
E-Mail: kontakt@advival.de
https://www.advival.de
§ 3. Teilnahme
Das Kursangebot richtet sich an volljährige und
geschäftsfähige Kursteilnehmer. Die Teilnahme Geschäftsunfähiger ist
ausgeschlossen. Für die Teilnahme beschränkt Geschäftsfähiger bedarf es einer
gesonderten Bestätigung durch den Anbieter. Eine solche Teilnahme ist in
Ausnahmefällen und nur in Begleitung und Aufsicht Sorgeberechtigter möglich.
Unrichtige Angaben im Buchungsformular zur Geschäftsfähigkeit, Alter und die
Kursteilnahme beeinträchtigende Erkrankungen berechtigen den Anbieter zum
sofortigen Rücktritt vom Vertrag. Ein Anspruch des Kunden auf Individualbetreuung
innerhalb der Gruppe besteht nicht.
§ 4. Preise,
Zahlungsbedingungen, Fälligkeit, Zahlungsverzug
Sämtliche Preise sind
Endkundenpreise in EUR. Der Anbieter ist Kleinunternehmer im Sinne von § 19
UStG. Ein gesonderter Ausweis der USt findet nicht statt. Der
Gesamtpreis der Buchung inklusive aller Gebühren ist zum Zeitpunkt des
Vertragsschlusses per Vorkasse zur Zahlung fällig. Er ist auf das vom Anbieter in
der der Buchungsbestätigung beigefügten Rechnung benannte Konto zu überweisen.
Bei Online-Buchungen haben Sie zudem die Möglichkeit per Kreditkarte, PayPal,
Sofort-Überweisung und giropay zahlen. Die Möglichkeit zum Skontoabzug besteht
nicht. Wir behalten uns vor, Ihnen nur bestimmte Zahlungsarten anzubieten.
§ 5
Ausschluss des Widerrufsrechts
Ein gesetzliches Widerrufsrecht
besteht bei außerhalb von Geschäftsräumen abgeschlossenen Verträgen und bei
Fernabsatzverträgen aufgrund der Art der Leistung nach § 312g Nr. 9 BGB nicht.
§ 6.
Gesundheit, Ausschluss von Teilnehmern
Mit der Buchung bestätigt der Kunde dem Anbieter,
gesund und zur Teilnahme an den Kursen geeignet zu sein. Die Teilnahme am Kurs
beeinträchtigende Erkrankungen oder Einschränkungen (bspw. Allergien,
verschreibungspflichtige Medikamente usw.) sind dem Anbieter in einer medizinischen
Selbsteinschätzung unverzüglich nach Buchung, spätestens aber 1 Tag vor
Kursbeginn schriftlich mitzuteilen. Im Downloadbereich der der Webseite des
Anbieters steht ein entsprechendes Formular zum Download bereit. Offensichtlich
kranke oder in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkte Personen, die für die
Kursteilnahme nicht geeignet sind, können vor Beginn des Kurses oder in dessen
Verlauf durch den Anbieter ausgeschlossen werden. Sollte sich herausstellen,
dass der Kunde trotz entsprechender Erkrankung bzw. Beeinträchtigung hierzu
wissentlich keine, nur unvollständige oder falsche Angaben gemacht hat, kann er
vom Anbieter ohne Erstattung der Kursgebühr vom Kurs ausgeschlossen werden. Ein
Kunde kann vom Anbieter ohne Erstattung der Kursgebühr auch dann vom Kurs
ausgeschlossen werden, wenn er den Kurs durch Handlungen oder Äußerungen in
erheblichem Umfang dadurch beeinträchtigt, dass dessen Fortgang nicht mehr oder
nicht mehr in dem angebotenen Umfang gewährleistet ist. Jegliche Mitführung und
oder der Konsum von Rauschmitteln oder Alkohol ist während der Dauer des Kurses
untersagt. Ferner untersagt ist die Mitführung und Benutzung von nach geltendem
Recht verbotenen Waffen. Bei Zuwiderhandlungen kann der sofortige Ausschluss
aus dem Kurs durch den Anbieter erfolgen. Der Anbieter ist in den genannten
Fällen zur außerordentlichen Kündigung des Vertrages berechtigt. Eine
Erstattung der bereits bezahlten Kursgebühr erfolgt in den genannten Fällen
nicht.
§ 7. Haftung
Am Tag des Kursbeginns erhält der Kunde vor Beginn vom
Anbieter eine Gefahreneinweisung, deren Kenntnisnahme er nach deren Abschluss
auf einem entsprechenden Protokoll mit Unterschrift bestätigt. Die Teilnahme an
dieser Einweisung und die Unterschrift unter dem diesbezüglichen Protokoll sind
Teilnahmevoraussetzung am Kurs. Bei einer Weigerung von Teilnahme und
Unterschrift steht dem Anbieter das Recht zur außerordentlichen Kündigung des
Vertrages und des Ausschlusses vom Kurs zu. Die Kursgebühr wird in diesem Falle
nicht erstattet. Die Kunden sind verpflichtet, den Sicherheitsanweisungen des
Anbieters Folge zu leisten. Kommt es durch Verstöße des Kunden zu Gefahren, die
die Sicherheit des Kunden und/ oder Anbieters erheblich beeinträchtigen, ist
der Anbieter zur außerordentlichen Kündigung des Vertrages und Ausschluss des
Kunden berechtigt. Mit Vertragsschluss erkennen der Kunde an, für seine eigenen
Handlungen, die Umsetzung von Aufgaben und Lösungen im Rahmen des Kurses und
deren Folgen selbst verantwortlich zu sein. Jegliche Haftung aufgrund von
Pflichtverletzungen des Anbieters für sonstige Schäden aufgrund einfacher
Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für
Kardinalpflichten. Hier beschränkt sich die
Haftung des Anbieters auf vertragstypische und vorhersehbare Schäden. Die Haftungsbeschränkung gilt
nicht bei Schäden an Leben, Körper und Gesundheit, die auf fahrlässigen oder
vorsätzlichen Pflichtverletzungen des Anbieters beruhen. Eine Haftung des Anbieters für Schäden aufgrund von
Pflichtverletzungen des Kunden ist ausgeschlossen, es sei denn, sie ist
gesetzlich normiert. Eine Haftung des Anbieters für in Camps für jeden zugänglich zurückgelassene
persönliche Gegenstände des Kunden ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht, sofern
die Sachen aufgrund von Pflichtverletzungen des Anbieters infolge dessen grober
Fahrlässigkeit oder Vorsatz abhandengekommen sind.
Aufgrund von Pflichtverletzungen durch grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz des
Kunden entstandene Schäden an Sachen des Anbieters oder Dritten sind vom Kunden
zu ersetzen. Für Schäden an bei Leben, Körper und Gesundheit des Anbieters gilt diese Beschränkung
nicht.
§ 8.
Rücktritt des Kunden
Der Kunde ist zu einem Rücktritt vom Vertrag bis zum
Tag des Kursbeginns berechtigt. Ein Rücktritt vom Vertrag muss schriftlich
gegenüber dem Anbieter erklärt werden. Eine Rücktrittserklärung per E-Mails ist
möglich. Der Zugang der Erklärung beim Anbieter ist Voraussetzung. Ein
kostenfreier Rücktritt ist bis zu 30 Tage vor Kursbeginn möglich. In diesem
Falle wird die bereits gezahlte Kursgebühr vollständig erstattet. Bei Rücktritt
zwischen dem 30. und 14. Tag vor Kursbeginn sind 20% und bei einem Rücktritt
innerhalb von 13 - 7 Tagen vor Kursbeginn, 50 Prozent der Gesamtkursgebühr an
den Anbieter zur Zahlung fällig. Der nicht fällige Restbetrag wird dem Kunden
in diesem Falle binnen eines Monats, ab dem Tag des Kursbeginns gerechnet,
zurückerstattet. Bei einem Rücktritt innerhalb der letzten 6 Tage vor
Kursbeginn erfolgt keine Erstattung der Kursgebühr. Gleiches gilt bei Nicht-Erscheinen
ohne Abmeldung, erheblicher Verspätung (>1h) oder Abbruch des Kurses seitens
des Kunden. In diesen Fällen ist die gesamte Kursgebühr zur Zahlung fällig. Bei
Abbruch des Kurses durch den Kunden besteht kein Recht zu dessen Wiederaufnahme.
Die Kursgebühr oder Teile hiervon werden in diesem Fall nicht erstattet.
§ 9.
Rücktritt des Veranstalters
Der Anbieter kann bis zu 7 Tagen vor dem Kurstermin
vom Vertrag zurücktreten, wenn die ausgeschriebene Mindestanzahl von
Teilnehmern nicht erreicht, der vereinbarte Gesamtbetrag nach § 4 nicht gezahlt
wurde oder dem Anbieter die Abhaltung des Kurses wegen Unmöglichkeit,
insbesondere aus personellen, örtlichen oder klimatischen Gründen, nicht
möglich ist. Eine bereits gezahlte Kursgebühr wird dem Kunden in diesem Falle
binnen eines Monats, ab dem Tag des Kursbeginns gerechnet, zurückerstattet. Dem
Kunden bleibt es unbenommen, einen geringeren Schaden nachzuweisen.
Ein Anspruch auf eine bestimmte Kursleitungsperson
besteht nicht.
§ 10. Höhere
Gewalt
Kriege, Naturkatastrophen, Wetter- und
Unwettergefahren, Aufruhr, gesundheitspolitische Ge- und Verbote (bspw.
Lockdowns), die die Ausführung des Kurses beeinträchtigen, berechtigen beide
Seiten zum Rücktritt und verpflichten den Anbieter zur Rückerstattung der
Kursgebühr. Bei bereits begonnen Kursen werden die Tage der Teilnahme in
Prozent anteilig auf den Gesamtzeitraum gerechnet, von der Kursgebühr
abgezogen. Angefangene Kurstage gelten als ganze Tage. Der Anbieter erstattet
die Kursgebühr in diesem Falle binnen eines Monats, ab dem Tag des
ursprünglichen Kursbeginns gerechnet, auf ein vom Kunden zu benennendes
Bankkonto zurück. Bedingt ein Unfall oder eine plötzlich auftretende Krankheit
bei einem oder mehreren Kunden, dem Anbieter oder seinen Erfüllungsgehilfen
eine Abweichung vom geplanten Kursverlauf, so haben Bergung und ärztliche
Versorgung Vorrang vor dem geplanten Kursablauf. Sollte ein Kurs wegen einer
staatlich geregelten Schließung oder Beschränkung des öffentlichen und privaten
Lebens (Lockdown) nicht stattfinden können, ist der Kunde vor Kursbeginn
berechtigt, einen Ersatztermin nach Wegfall der Beschränkungen zu vereinbaren.
Alternativ kann der Kunde in diesem Falle die Rückerstattung der Kursgebühr,
auf ein vom Kunden zu benennendes Bankkonto, binnen eines Monats, ab dem Tag
des ursprünglichen Kursbeginns gerechnet, verlangen. Für beide Fälle gilt die
gesetzliche Regelverjährung.
§ 11.
Schlussbestimmungen
Unterlagen des Anbieters
(Trainingskonzepte, Trainingsunterlagen, Skripte, Präsentationen und sonstige
vom Anbieter überlassene oder sonst wie zugängliche Unterlagen) sind Eigentum
des Anbieters. An den Kunden überlassen, dienen sie nur dessen persönlichem
Gebrauch während des Kurses. Die Vervielfältigung (auch Kopie mittels Fotografie),
Weitergabe/ Nutzung durch Dritte und/ oder Veröffentlichung ist nur mit
ausdrücklich schriftlicher Zustimmung des Anbieters zulässig. Der Kunde ist zur
Verschwiegenheit in Bezug auf Geschäftsgeheimnisse des Anbieters, die er
infolge des Kurses erlangt und zu vertraulichen Informationen, den
Geschäftsbetrieb des Anbieters betreffend, auch unbefristet über das Ende der
Geschäftsbeziehung hinaus, verpflichtet.
Auf die vertraglichen Beziehungen zwischen dem
Anbieter und dem Kunden findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland
Anwendung.
Für sämtliche Rechtsbeziehungen der
Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der
Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt
diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende
Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen
Aufenthalt hat, entzogen wird.
Soweit der Kunde Unternehmer i.S.d. § 14 oder juristische Person des
öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögens ist, wird als
Erfüllungsort für sämtliche aus dem Vertragsverhältnis entspringenden
Verpflichtungen einschließlich etwaiger Ansprüche sowie als ausschließlicher
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Geschäftssitz des
Anbieters in Finsterwalde vereinbart.
Abreden bedürfen zu Ihrer Wirksamkeit der Textform.
Dies gilt auch für das Schriftformerfordernis. Mündliche Abreden gelten als
nicht erbracht. Elektronische Kommunikation: Der Kunde stimmt
zu, dass die vertragsbezogene Kommunikation grundsätzlich in elektronischer
Form per E-Mail erfolgen kann.
Finsterwalde, 28.02.2023
Die Europäische Kommission stellt eine
Plattform zur Online-Streitschlichtung (OS) bereit, die Sie hier finden https://ec.europa.eu/consumers/odr/.